Panda-Zwergbuntbarsch

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  • Der Panda-Zwergbuntbarsch (Apistogramma nijsseni) ist eine Art aus der Familie der Buntbarsche. Aquarianer zählen diese Art, bei der beide Geschlechter eine voneinander unterschiedliche und sehr auffällige Körperfärbung aufweisen, zu den schönsten südamerikanischen Zwergbuntbarschen.
    Der Panda-Zwergbuntbarsch (Apistogramma nijsseni) ist eine Art aus der Familie der Buntbarsche. Aquarianer zählen diese Art, bei der beide Geschlechter eine voneinander unterschiedliche und sehr auffällige Körperfärbung aufweisen, zu den schönsten südamerikanischen Zwergbuntbarschen.
    Allgemeines
    wissenschaftlicher Name
    Apistogramma nijsseni
    Ordnung
    Cichliformes
    Familie
    Buntbarsche
    Gattung
    Apistogramma
    Details zum Fisch
    Vorkommen, Herkunft
    Peru
    Größe (Adult)
    In der Literatur findet man Angaben von 5-8 cm wobei das Weibchen kleiner als das Männchen ist, ich habe allerdings auch schon Männchen gesehen, die größer als 9 cm waren. Im Regelfall bleiben die Weibchen deutlich kleiner, etwa 4 - 5 cm.
    Beckengröße
    ab 54 Liter
    Temperatur
    22-28°C bei mir fühlen sie sich die Fische bei 24°C sehr wohl, bei 22°C wirken sie schon beinahe unzufrieden und die Färbung nimmt deutlich ab, daher bin ich der Meinung, dass man schon 23-24°C mindestens haben sollte
    Wasserwerte: PH 5,5-7,5 wobei sich der Fisch im sauren Wasser bedeutend wohler fühlt; GH <10°dH
    Haltung
    Das Aquarium sollte reich an Pflanzen und Verstecken sein. In der Literatur findet man häufig mindestens 80cm Kantenlänge, ich denke, man kann ein Artenbecken auch mit 60cm noch vertreten. Für die Vergesellschaftung würde ich eher ein größeres Becken empfehlen, vorallem wenn man andere am Boden lebende Cichliden einsetzen möchte.
    Besonderes
    Der Pandazwergbuntbarsch ist ein sehr vielseitiger Fisch. Das Männchen ist größer als das Weibchen und hat eine eher bläulich-gelbe Färbung, die Spitzen der Brustflossen sind zum Teil gelb gefärbt und die Schwanzflosse hat einen roten Saum. Größere Abweichungen in der Färbung gibt es bei den Weibchen. Häufig sieht man gelbe Weibchen mit schwarzen Flecken, ich habe aber auch schon Weibchen gesehen , die sich farblich wenig von den Männchen unterschieden haben. Mein Weibchen ist zum Teil wärend der Paarungsvorbereitung bis ins Dunkelgrün gerutscht.
    Meinen Erfahrungen nach ist es ein friedlicher Fisch, der allerdings einen deutlichen Revieranspruch erhebt. An Futter wird viel akzeptiert, am besten eignen sich allerdings Frostfuttergaben, die abwechslungsreich sein sollten. Ich füttere verschiedene Mückenlarven, Artemien und Tubifex.
    Zur Zucht: Häufig wird empfohlen, mehrere Weibchen mit einem Männchen zu halten, ich habe mit der Haltung als Pärchen jedoch sehr gute Erfahrungen gemacht, denn bei Haremshaltung hat sich immer ein Weibchen durchgesetzt und die anderen unterdrückt.
    Es ist nicht besonders einfach, diese Fische erfolgreich zu vermehren. Wie ich schon oft gehört habe und auch selbst bestätigen kann, ist weiches , saures Wasser für die Entwicklung der Eier unumgänglich. Es werden rötliche Eier in einer kleinen Höhle abgelegt , die das Weibchen intensiv bewacht. Die Eier werden ständig abgelutscht und mit frischem Wasser befechert. Sind die Larven geschlüpft, werden sie vom Weibchen häufig umgelagert, bis sie die Kleinen nach ca 8-10 Tagen durchs Becken führt, auch hierbei werden die Kleinen hauptsächlich vom Weibchen bewacht und immer wieder zusammengehalten. Diese intensive Brutpflege ist durchaus ein sehr schönes Schauspiel, für das es sich sehr lohnt, die Tiere zu Pflegen.
    Bilder
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