Echinodorus Red Chamäleon

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  • Die Schwertpflanzen (Echinodorus) sind eine artenreiche und beliebte Pflanzengattung in der Familie der Froschlöffelgewächse. Echinodorus red chamäleon ist eine Neuzüchtung aus dem Hause Dennerle.
    Art: Echinodorus red chamäleon

    Wissenschaftlicher Name: (Echinodorus red chamäleon)

    Ordnung: Froschlöffelartige (Alismatales)

    Familie: Froschlöffelgewächse (Alismataceae)

    Gattung: Schwertpflanzen (Echinodorus)

    Herkunft:
    Echinodorus red chamäleon ist eine neue Zuchtform aus dem Hause Dennerle.
    Die artenreiche Gattung Echinodorus kommt ursprünglich in Südamerika von den Vereinigten Staaten bis Argentinien, sowie auf den karibischen Inseln vor, wo sie nicht ständig unter Wasser steht.

    Aquarieneignung: ja

    Empfohlene Beckenhöhe: ab 30 cm

    Verwendung: Aquascaping, Barschaquarien, als Solitärpflanze im Hintergrund

    Wuchshöhe:
    Echinodorus red chamäleon bis 30 cm und Echinodorus green chamäleon bis 40 cm.
    Für einen prächtigen Wuchs wird eine regelmäßige Flüssigdüngung empfohlen. Die Gabe von CO2 fördert ebenfalls das Wachstum.

    Schwierigkeitsgrad: Echinodorus red chamäleon ist eine sehr leicht zu pflegende Aqariumpflanze.

    Wachstum: mittel

    Temperatur: 18 - 28°C

    ph-Wert: 5 - 8

    Gesamthärte: weich bis hart

    Lichtverhältnisse: Echinodorus red chamäleon hat höhere Lichtansprüche als z.B. E. green chamäleon.

    Nährstoffbedarf: hoch

    Aussehen:
    Wächst die Pflanze emers, ist sie leicht rötlich gefärbt.
    Die neu austreibenden Blätter sind zunächst hellgrün und verfärben sich erst dann ins rötliche.
    Steht der Pflanze im Aquarium mehr Licht zur Verfügung, desto kräftiger ist ihre Rotfärbung.
    Ist das Lichtangebot gering, sind nur die jüngeren Blätter rötlich. Bei höherem Lichtangebot, färben sich auch die älteren Blätter rot.

    Vermehrung: über Ausläuferpflanzen am Blütenstiel

    Besonderes:
    Die Blätter von Schwertpflanzen könnten durch Prachtschmerlen und größere Saugwelse geschädigt werden, da sie diese zerlöchern.
    In der Wasserpflanzengärtnerei werden die Echinodorus, damit sie schneller und dichter wachsen, über Wasser (emers) oder in Sumpfkultur gezüchtet.

    Benutzte Quellen:
    Text: Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Schwertpflanzen , viridea.it/consigli/echinodorus-red-chamaleon/ , bearbeitet
    Foto: Privataufnahme Sewellia

    Allgemeines
    wissenschaftlicher Name
    Echinodorus red chamäleon
    Ordnung
    Froschlöffelartige (Alismatales)
    Familie
    Froschlöffelgewächse (Alismataceae)
    Gattung
    Schwertpflanzen (Echinodorus)
    Details zur Pflanze
    Haftungsausschluss
    Auf den Text unseres Lexikons, der ausschließlich der allgemeinen Information dient, wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit keine Haftung übernommen.

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Kommentare 2

  • Heiko -

    Ich habe die Erfahrung bei Echinodorus gemacht, dass sie auf Bodendünger besser reagieren und kräftiger werden. Ich denke daher, dass es sinnvoll ist, diesen Pflanzen ein gut mineralisiertes Bodensubstrat anzubieten. Diese Pflanzen besitzen ein ausgeprägtes Wurzelwerk, was vermuten lässt, dass sie Nährstoff besonders gut darüber aufnehmen. Eine Nährstoffaufnahme über die Blätter bleibt damit natürlich nicht ausgeschlossen und funktioniert ebenfalls.
    In der Anfangsphase nach dem Einsetzen dauert es häufig eine kurze Zeit, bis die Pflanze richtig zu wachsen beginnt. Ein kleiner Test hilft dabei. Wenn man die Pflanze mit leichtem Zug noch aus dem Boden ziehen kann, hat sie sich noch nicht mit neuen Wurzel im Substrat verankert und das Wachstum ist meist noch eingeschränkt. Sobalt sich die Pflanze ausreichend mit neuen Wurzeln im Boden verankert hat, beginnt zumeist auch ein zusehends, intensiveres Wachstum.
    Empfohlen wird vor dem Einpflanzen ein kurzer Schnitt der älten Wurzeln. Damit induziert man das Wachstum neuer Wurzeln. Die älteren werden dann meist blass und lösen sich auf.
    Wichtig ist meines erachtens auch die korrekte Pflanztiefe. Häufig sieht man sie zu tief im Kies gepflanzt, sodass nur noch die Blättstiele aus dem Boden ragen. Der knollige Sproß der Pflanze sollte immer noch zu sehen sein und nach oben hin frei liegen. Wenn man bei der Einrichtung des Beckens auf ein zusätzliches Nährstoffsubstrat unter dem Kies verzichten will, eignet sich nach meiner Erfahrung auch die Nutzung von kleinen Lehmkugeln, welche unter die Pflanze tief in den Kies eingedrückt werden.

    Die im Handel erhältlichen Pflanzen tragen zumeist noch das emerse Blattwerk, welches häufig an den kräftigen Blattstielen zu erkennen ist.
    Hier ein 2. kleiner Test, nimmt man die Pflanze aus dem Wasser und die Blätter stehen noch senkrecht nach oben, handelt es sich zumeist noch um die emersen Wuchsform. Der unerfahrene Aquarianer wird sich dann nach einigen Wochen wundern, dass sich die Pflanze im Aussehen und Farbe deutlich ändert. Die neuen Blattstiele werden dabei zumeist kürzer und die Blattform langgestreckter.
    Die ursprünglich emersen Blätter wachsen nicht weiter, sondern werden gelb und lösen sich relativ schnell vom Sproß ab. Hier nicht immer gleich an Eisenmangel denken. Dies ist ein normaler Prozess. Manchmal sieht man im Handel ältere Mutterpflanzen im großen Topf, die ihre ehemals emersen Blätter bereits weitestgehend verloren und dafür schon kleinere submerse Blätter ausgebilden haben.Diese Pflanzen sehen für den Betrachter erstmal eher kümmerlich aus, der erfahrene Aquarianer weiß aber, dass es sich hier um eine Pflanze handelt, die die Umstellung auf ein submerses Wachstum bereits vollzogen hat und sich möglicherweise schneller im eigenen Becken adaptieren wird.
    Bei einigen Arten neigen ältere Mutterpflanzen irgendwann dazu wieder längere Blattstiele zu bilden, um irgendwann mit dem Blatt wieder die Wasseroberfläche zu erreichen und in ein emerses Wachstum einzutreten. Da wir in aller Regel keine Paludarien haben und wenig Platz unter der Aquarienabdeckung für großes Blattwerk besteht, hat sich bei mir bewährt, diese Wachstumstendenz frühzeitig durch den Verschnitt der jungen ,aufstrebenden Triebe zu unterbinden, was letztlich erstmal einer temporären Schädigung der Pflanze gleich kommt und sie aber dazu bringt, wieder kurzere Blattstiele mit einer frühzeitigeren submersen Entfaltung der Blätter auszubilden.

    Die Vermehrung der Pflanzen kann bei den verschiedenen Arten auf zwei unterschiedliche Weisen erfolgen. Entweder bildet sich bei älteren Pflanzen der knollige Sproß zu einer Art Rhizom um, aus welchem seitlich neue Triebe wachsen können oder die Pflanzen bilden irgendwann einen langen dünnen Blütenstengel mit zumeist 2-4 neuen Sproßstellen, an denen erst die Blüten und später die jungen Blätter und Wurzeln beginnen zu wachsen. Hat sich hier bereits ein kleines, kräftiges Pflänzchen an der 1. und 2. Position entwickelt, setze ich einen Schnitt hinter dem 2. Sproß und biege dann diesen Blütenstengel zumeist flach auf den Boden ( Mit einem kleinen Stein verankern), sodass sich die jungen Wurzel dann selbstständig im Boden verankern können, die Jungen Pflanzen aber noch zusätzlich Nährstoffe über den Blütenstengel von der Mutterpflanze erhalten.
    Haben sich die Jungpflanzen erfolgreich im Boden verankert, trenne ich sie auch von der Mutterpflanze durch einen Schnitt des Blütenstengels.
    Nach meiner Erfahrung führt dieses Vorgehen zu einem weniger spürbarem Wachstumstopp nach der Abnabelung von der Mutterpflanze.
    Andere trennen erst die frei schwebenden Jungpflanzen von der Mutterpflanze und setzen diese dann manuell in den Boden ein. Erfahrungsgemäß dauert es dann etwas bis wieder ein eigenständiges Wachstum der Jungpflanzen erkennbar ist.

    • Sewellia -

      Hallo Heiko,
      ich danke Dir für deinen sehr ausführlichen Bericht.
      Andy