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Metallpanzerwels

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  • Der Metallpanzerwels (Corydoras aeneus, lat. „aeneus“ – bronzen, kupfern), auch Goldstreifenpanzerwels, ist eine Fischart aus der Familie der Panzer- und Schwielenwelse.
    Der Artname nimmt Bezug auf den metallischen Glanz der Tiere.
    Trotz ihrer unscheinbaren Färbung gehören die Metallpanzerwelse zu den bekanntesten und beliebtesten Vertretern ihrer Gattung.
    Quellenangaben:
    Text: Wikipedia, fischlexikon.eu/fischlexikon/f…&tmp_lastfisch=0000000524 bearbeitet
    Fotos:
    Bild 1 Gerd vom 28. März 2013 aus der Datenbank; Kommentar von Gerd: Ein Foto hab ich auch noch, leider nicht das beste, wenn sich die Fische mal wieder vorn zusammengeschart haben stell ich noch ein weiteres rein. Gruß Gerd
    Bild 2 Sewellia




    Ersteintrag des Steckbriefes von Gerd am 27. März 2013 in der Datenbank.

    Wissenschaftlicher Name: Corydoras aeneus
    Vorkommen: Südamerika
    Größe: Bis zu 8 cm, wobei das Weibchen deutlich fülliger ist und demnach auch größer und robuster wirkt
    Futter: am liebsten Frost- und Lebendfutter, wobei meine Tiere am meisten auf Tubifex stehen, aber auch gängige Futtertabletten werden gern genommen
    Wasserwerte: Temperatur: 24-28°C
    pH: 6-7,5 , leicht saurer pH scheint für die Fische zum Wohlbefinden beizutragen, Härte: 2-20°dH auch hier ist weicheres Wasser zu bevorzugen
    Verhalten: friedliche Fische die in Trupps das Becken wie kleine Staubsauger durchstreifen und selten noch Futter irgendwo liegen lassen. Manchmal schwimmen die Fische aber auch im Mittelwasser gegen die Strömung an.
    Geschlechterunterschiede: Wie oben bereits erwähnt sind die Weibchen bedeutend fülliger, zudem hat es eher rundliche Bauchflossen, die des Männchens sind eher spitz
    Haltung:
    Die Fische sollten in einem Aquarium mit weichem Untergrund ohne scharfe Kanten gehalten werden, da sie sich sonst verletzen und beim Wühlen, was sie sehr gern tun, ansonsten ihre Barteln verkümmern, bis sie zum Teil ganz verloren werden. Es sollte reichlich Pflanzen und verstecke geben, in denen die Fische sich ausruhen können und Schutz finden. Sie sollten in Gruppen gehalten werden , die nicht kleiner als 5-6 Fische sein sollte. Wegen seinem friedlichen Verhalten und den Ansprüchen an das Wasser eignen sie sich sehr gut, um sie z.b. mit Zwergbuntbarschen zu vergesellschaften. Sie bringen immer viel Leben ins Becken und sind weiterhin sehr robust und nicht sonderlich empfindlich. Daher kann man diese Fische auch weniger erfahrenen Aquarianern empfehlen.
    Zucht:
    Wenn das Wasser warm genug ist , die Fische genügend Lebend- bzw. Frostfutter bekommen und vorallem dann, wenn gerade ein Wasserwechsel durchgeführt wurde, sind die Metallpanzerwelse durchaus vermehrungsfreudige Fische. Sie kleben dann ihre Eier an Scheibe oder an Pflanzen. Will man die Fische erfolgreich vermehren, sollte man nun die Eier in ein dafür vorgesehenes z.b. Aufzuchtkästchen geben und dieses ins Becken hängen und einen Erlenzapfen hinzugeben. Eine Flache Schale, in der man jeden Tag das Wasser wechselt ist auch eine mögliche Alternative, sie sollte aber nicht höher als 10 cm sein, da die Jungfische an die Oberfläche kommen müssen. Verpilzte Eier sollten schnell entfernt werden. Man kann ie Jungfische, wenn der Dottersack aufgebraucht ist dann mit aufgeweichtem Flockenfutter füttern. Wenn man die Eier nicht isoliert, werden sie im Becken meistens gefressen, oder verpilzen, da die Panzerwelse ihre Brut nicht pflegen.
    Fazit Gerd:
    Ein schöner Fisch, der in der Haltung relativ unkompliziert ist und ordentlich Leben ins Becken bringt. Auch wenn es kein farbenfroher Exot ist lohnt sich in meinen Augen die Pflege. Die Zucht ist etwas aufwändig, aber durchaus selbst für den fortgeschrittenen Einsteiger realisierbar.
    Allgemeines
    wissenschaftlicher Name
    Corydoras aeneus
    Ordnung
    Welsartige (Siluriformes)
    Familie
    Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae)
    Gattung
    Corydoras
    Details zum Fisch
    Vorkommen, Herkunft
    Die Art kommt in einem großen Teil des tropischen und subtropischen Südamerika östlich der Anden in Argentinien, Paraguay, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Peru, Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch-Guayana und auf Trinidad vor. Sein Habitat sind sandige, weichgründige Gewässerbereiche. In freier Natur leben sie in Schwärmen bis zu 30 Tieren.
    Größe (Adult)
    Länge 6-7 cm, Weibchen fülliger
    erreichbares Alter
    maximal 12-13 Jahre
    Futter
    abwechslungsreiche Nahrung: kleines Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven), feines Frostfutter wie Cyclops, Welstabletten, Trockenfutter, Tubifex
    Beckengröße
    ab 80 cm Beckenlänge (für eine Gruppe von 5 Tieren)
    Temperatur
    Temperatur: 22°C - 28°C pH-Wert: 6,0-7,5 Gesamthärte: 2-19°
    Haltung
    Der Metallpanzerwels ist ein Darmatmer und nimmt auch Sauerstoff von der Wasseroberfläche auf.
    Er sollte daher freien Zugang zur Oberfläche haben. Die Luft über dem Wasser darf außerdem nicht zu kühl sein, damit sich die Fische nicht erkälten (Becken daher am besten abdecken). Er liebt sauerstoffreiches, klares Wasser, dass auch ein wenig Strömung aufweist.

    Das Becken sollte gut mit feinfiedrigen Pflanzen als Hintergrundbepflanzung eingerichtet sein, jedoch auch etwas freien Schwimmraum aufweisen.
    Wichtig ist ein dunkler, weicher, nicht scharfkantiger Bodengrund (feiner Sand ist optimal), da sich die Tiere sonst die Barteln verletzen können, wenn sie den Boden nach Nahrung durchsuchen. Auch sollten unbedingt Versteckmöglichkeiten (Pflanzen, Moorkienwurzeln o.ä.) vorhanden sein.
    Dieser sehr gesellige Fisch sollte in Gruppen von mindestens 5-6 Tieren gehalten werden, er lässt sich auch gut mit kleinen Salmlerarten und anderen nicht zu großen und friedlichen Arten vergesellschaften.
    Besonderes
    Metallpanzerwelse leben in kleinen Schwärmen von 20 bis 30 Tieren. Sie sind omnivor, also allesfressend und fressen Würmer, kleine Krebstiere, Insektenlarven und Detritus.
    Mit Beginn der Regenzeit laichen die Metallpanzerwelse und legen pro Paarungsakt bis zu 20 Eier ab. Die schnellwüchsigen Larven schlüpfen nach etwa drei Tagen.
    Über die gesamte Laichperiode können 100 bis 400 Eier produziert werden.

    Der im Habitus gattungstypische Metallpanzerwels erreicht eine Gesamtlänge von etwa sieben Zentimeter.
    Männliche Tiere bleiben in der Regel kleiner als ihre weiblichen Artgenossen. Die Grundfarbe variiert zwischen gelblichbraun und einem leichten Rot.
    Die obere Hälfte des Körpers ist dunkel gefärbt. Ein schmales, gelbliches Längsband zieht sich vom oberen Rand des Kiemendeckels bis unter die Basis der Rückenflosse.
    Die Flossen sind durchscheinend gelblich- bis rötlichbraun.

    Systematik:
    Der Metallpanzerwels ist die namensgebende Art der Corydoras aeneus-Gruppe, einer monophyletischen, relativ homogenen Gruppe innerhalb der paraphyletischen Gattung Corydoras. Für die Gruppe wurde schon 1871 von Cope der Gattungsname Osteogaster vorgeschlagen.
    Zu ihr gehören, neben den verschiedenen Formen des Metallpanzerwels, Corydoras eques, Corydoras melanotaenia, der Rostpanzerwels (Corydoras rabauti) und Corydoras zygatus.

    Insgesamt ist der Metallpanzerwels sehr variabel und er hat das bei weitem größte Verbreitungsgebiet aller Corydoras-Arten.
    Wahrscheinlich handelt es sich um eine Gruppe verschiedener nah miteinander verwandter Arten.
    Einige Formen wurden schon als selbstständige Arten beschrieben (C. macrosteus, C. schultzei und C. venezulanus), später aber wieder mit Corydoras aeneus synonymisiert. Typlokalität ist Trinidad.
    Die Metallpanzerwelse dieser Insel werden 6 bis 7 cm lang und besitzen einen so starken metallischen Glanz, dass die dunkle Seitenfärbung kaum noch zu sehen ist.
    Der C.-venezulanus-Typ, der im Stromsystem des Orinoco vorkommt, ist etwas kleiner als andere „Metallpanzerwelse“ und besitzt an den Körperseiten einen schwarzen Fleck, der häufig rotbraun umrandet ist.
    Die im Deutschen als Goldstreifenpanzerwels bezeichnete C.-schultzei-Form lebt im Amazonasbecken und besitzt einen breiten, goldenen Streifen oberhalb der Brustflossen. In kleinen Schwarzwasserflüssen, im Gebiet des Río Ucayali in Peru leben dem Goldstreifenpanzerwels ähnliche Panzerwelse, die in der Aquaristik als „Yellow Laser“, „Green Laser“ und „Orange Laser“ bezeichnet werden, die C-Nummern CW014, CW009 und CW010 und einen leuchtenden, Seitenstreifen haben.
    Der in europäischen Aquarien gehaltene Metallpanzerwelstyp kommt aus den Flusssystemen des Río Paraná und Río Paraguay.
    Er ist hochrückiger als die C.-schultzei-Form und hat nur einen unauffälligen Goldstreifen.
    Zucht
    Ein herabsetzen der Wassertemperatur um 2-3 Grad mit anschließender Erwärmung auf die ursprüngliche Temperatur, regelmäßiger Wasserwechsel mit weichem Wasser (Simulation der Regenzeit) und reichhaltige Fütterung fördert die Laichbereitschaft. Ein Besatz von 2 Weibchen je Männchen wäre für eine Zucht optimal.
    Bei der Paarung umschwimmt das Männchen intensiv zuckend das Weibchen.

    Das Weibchen klebt seine Eier an Pflanzen, Steinen oder den Beckenscheiben (Substratlaicher), vorher putzt es diese Stellen.
    Nach dem Laichvorgang sollte man die Elterntiere aus dem Zuchtbecken entfernen.

    Der Schlupf der Fischlarven erfolgt bei 26°-27°C nach ca. 4 Tagen.
    Nach weiteren 2-3 Tagen ist der Dottersack aufgebraucht und die Jungfische können mit Artemia-Nauplien oder feinem Flockenfutter gefüttert werden.
    Haftungsausschluss
    Auf den Text unseres Lexikons, der ausschließlich der allgemeinen Information dient, wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit keine Haftung übernommen.

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