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Purpurkopfbarbe

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  • Die Purpurkopfbarbe (Pethia nigrofasciata, Syn.: Puntius nigrofasciatus) ist ein aus Sri Lanka stammender Fisch aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Sie ist die Typusart der 2012 neu aufgestellten Gattung Pethia.
    Quellenangaben:
    Text: Wikipedia, fischlexikon.eu/fischlexikon/f…&tmp_lastfisch=0000000905 bearbeitet
    Foto: Privataufnahme Sewellia


    Weibliche Purpurkopfbarbe
    Allgemeines
    wissenschaftlicher Name
    Pethia nigrofasciata
    Ordnung
    Karpfenartige (Cypriniformes)
    Familie
    Karpfenfische (Cyprinidae)
    Gattung
    Pethia
    Details zum Fisch
    Vorkommen, Herkunft
    Die Purpurkopfbarbe lebt im Süden Sri Lankas, in langsam fließenden Waldbächen und Flüssen, unter anderem im Kelani, der bei Colombo das Meer erreicht. Sie kommt bis zu einer Höhe von 300 Metern vor. Im Westen Sri Lankas wurde sie im Mahaweli, der bei Trincomalee in den Indischen Ozean mündet, ausgesetzt. Sie hält sich gerne in den von Bäumen beschatteten und ruhigeren Bereichen auf.
    Größe (Adult)
    bis max. 7 cm
    erreichbares Alter
    bis 5 Jahre
    Futter
    Als Allesfresser nehmen die Barben alle gängigen Futtersorten an, Flockenfutter wie auch Lebend- oder Frostfutter. Auch pflanzliche Beikost wird nicht verschmäht.
    Barben gelten allgemein als sehr verfressen. Deshalb sollte man bei einer Gesellschaftung mit anderen Fischen darauf achten, dass ruhige oder nachtaktive Fische nicht zu kurz kommen.
    Beckengröße
    ab ca. 80 cm Beckenlänge, besser 100 cm, da die Barben sehr schwimmfreudig sind
    Temperatur
    Temperatur: 22°C - 26°C pH-Wert: 6,0-6,5 Gesamthärte: 12° dGH
    Haltung
    Die Purpurkopfbarben sollten in kleinen Schwärmen, in nicht zu stark beleuchteten und dicht bepflanzten Aquarien gehalten werden.
    Sie sind friedfertiger als z.B. Sumatrabarben und als Bewohner von Gesellschaftsaquarien geeignet.
    In Stresssituationen, wie sie zum Beispiel beim Wechsel von Aquarienbecken entstehen, kann es vorkommen, dass die Männchen der Purpurkopfbarben eine fast komplette schwarze Farbe annehmen.
    Eine Vergesellschaftung mit anderen Fischen (z.B. Schmerlen, Bärblingen und kleineren Welsen) ist problemlos möglich.
    Fische mit lang ausgezogenen Flossen sollte man nicht mit den Barben vergesellschaften, da sie deren Flossen anknabbern können.
    Purpurkopfbarben sollten in Gruppen von ca. 6-8 Exemplaren gehalten werden.
    Die Wasseroberfläche sollte mit großblättrigen Schwimmpflanzen abgedunkelt werden, da diese Art bei zu hellem Licht sehr scheu wird.
    Das Becken sollte feinfiedrige Wasserpflanzen, lockere Randbepflanzung und Versteckmöglichkeiten (z.B. Wurzeln, Steine) aufweisen.
    Es sollte außerdem viel freien Schwimmraum besitzen.
    Besonderes
    Die Purpurkopfbarbe wurde erstmals 1935 zur Aquarienhaltung nach Deutschland eingeführt.
    Sie sind von hochrückiger Gestalt. Die Flanken haben drei bis vier schwärzliche Querbinden.
    Beide Geschlechter haben einen purpurroten Kopf. Bei den Männchen sind die Flossen kräftig schwarz bzw. purpurrot gefärbt.
    Zur Laichzeit färbt sich der ganze Vorderkörper des Männchens purpurrot. Bei den Weibchen sind die Farben weniger ausgeprägt, Rücken- und Afterflosse nur an den körpernahen Teilen gefärbt, sonst transparent. Purpurkopfbarben haben keine Barteln.
    In ihrem Aussehen ähneln sie den Sumatrabarben.
    Zucht
    Während der Balz schwimmen die Pärchen in engen Spiralen und sehr schnell umeinander.
    Meist geht ein ähnlich aussehender Machtkampf zwischen konkurrierenden Männchen voraus. Die Paarung bzw. das Ablaichen selber findet bevorzugt im Schutz von Pflanzen statt und dauert nur wenige Momente.
    Eine Brutpflege findet nicht statt.

    Die Fischlarven schlüpfen nach ca. 24 Stunden und schwimmen nach weiteren 7 Tagen frei.
    Sie können mit feinstem Futter wie z.B. Infusorien gefüttert werden. Da diese Art Laichräuber sind, sollten die Elterntiere sofort nach dem Ablaichen aus dem Zuchtbecken entfernt werden.
    Haftungsausschluss
    Auf den Text unseres Lexikons, der ausschließlich der allgemeinen Information dient, wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit keine Haftung übernommen.

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