Platy

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  • Der Platy, oder auch Spiegelkärpfling (Xiphophorus maculatus, lateinisch maculatus „gefleckt“) ist ein aus Mittelamerika stammender Fisch aus der Familie der lebendgebärenden Zahnkarpfen.
    Er und seine zahlreichen Zuchtformen erfreuen sich als Aquarienfisch großer Beliebtheit. Sein deutscher Name ist eine Kurzform des veralteten Gattungsnamens Platypoecilius (wörtlich etwa „Breitkärpfling“).
    • Quellenangaben:
    Text: Wikipedia, de.m.wikipedia.org/wiki/Platy_(Fisch) ; bearbeitet
    Fotos: Privataufnahme Sewellia


    Rote Korallenplatys
    Allgemeines
    wissenschaftlicher Name
    Xiphophorus maculatus
    Ordnung
    Zahnkärpflinge (Cyprinodontiformes)
    Familie
    Lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliinae)
    Gattung
    Xiphophorus
    Details zum Fisch
    Vorkommen, Herkunft
    Der Platy bewohnt die Gewässer Belizes, Guatemalas, des östlichen Mexiko und Honduras’. Als Hauptfundorte dieser Tierart gelten die Flusssysteme des Rio Papaloapan und des Rio Coatzacoalcos. Bevorzugtes Habitat sind in Verbindung mit den großen Fließgewässern, stehende flache und sumpfige Tümpel und Weiher.
    Größe (Adult)
    Xiphophorus maculatus können eine Körperlänge von bis zu 5 cm erreichen.
    erreichbares Alter
    bis 3 Jahre
    Futter
    Der Platy ist ein anspruchsloser Allesfresser. Neben Anflugnahrung und Algen frisst er auch lebende oder abgestorbene Pflanzenteile, aber auch Insekten, Garnelen und Kleinstlebewesen, wie Wasserflöhe, Artemia und Cyclops.
    Beckengröße
    in kleineren Aquarien ab 60 cm Länge
    Temperatur
    Temperatur: 18-25°C pH-Wert: 7,0-8,0 Gesamthärte: 5-30 °dGH
    Haltung
    Der Platy ist gesellig und sollte im Aquarium nicht allein gehalten werden.
    Denn die Männchen bedrängen die Weibchen sehr stark, was bei den Weibchen häufig zu Stress bis zur Erschöpfung führt.
    In kleinen Gruppen können z.B. 3 Männchen und 5 Weibchen gepflegt werden.
    Auch sollte man sie nicht unbedingt mit Schwertträgern und Papageienplatys vergesellschaften.
    Diese Arten neigen dazu sich miteinander zu paaren. Im Ergebnis solcher Paarungen entstehen dann oft unerwünschte Formen.

    Die Platys leben Standorttreu und Oberflächenorientiert und bevorzugen pflanzenreiche, stehende oder schwach fließende Gewässer.
    Besonderes
    Bereits die Wildform des Platys ist in ihrer Farbgebung außerordentlich variabel.
    Durch die züchterische Nutzung erbfester Variationen und Kreuzungen mit dem Schwertträger (Xiphophorus hellerii) und dem Papageienkärpfling (Xiphophorus variatus) wurden eine Reihe von Zuchtformen erzeugt, die sich in Färbung und Flossengestalt von der Stammform unterscheiden.

    Beliebte Zuchtformen sind u.a.:
    - Wagtail
    - Pfeffer und Salz
    - Berliner
    - Tuxedo
    - Collico
    - Marygold
    - Glowlight
    - Blutendes Herz
    - Rot-Weiss
    - Koralle
    - Mickey Mouse

    Der gedrungene Körper des Platys ist hochrückig und seitlich abgeflacht.
    Die Männchen erreichen eine Gesamtlänge von zwei bis vier Zentimetern und sind meist schlanker als ihre drei bis fünf Zentimeter langen weiblichen Artgenossen.
    Die Farbgebung ist sehr variabel, meist ist die Grundfärbung ein gelbliches Grau, das bei auftreffendem Licht blau oder grün schimmert.
    Männliche Tiere sind in der Regel intensiver gefärbt als die Weibchen. Bei einigen Populationen sind die Körperseiten schwarz.
    Viele Formen sind an Bauch und Kehle hellbeige und zeigen ein Muster schwarzer und brauner Sprenkel und Flecken oder auch senkrechter Streifen. Einige Populationen aus Belize sind orange oder rot.
    Meist ist am Ansatz der Schwanzflosse oben und unten je ein schwarzer oder brauner Fleck oder die Flosse ist vollständig schwarz.

    Der Platy trägt 25 bis 27 Schuppen in einer mittleren Längsreihe.
    Flossenformel: Dorsale 10, Pectorale 10–11, Ventrale 6[3]
    Zucht
    Der Platy gehört zur Gruppe der Lebendgebärenden Zahnkarpfen, d. h. die Männchen begatten die Weibchen mit dem Gonopodium, einer Umbildung der Afterflosse.
    Das Sperma bleibt im Weibchen mehrere Wochen lang fruchtbar, sodass dieses mehrmals ohne weitere Begattung werfen kann.
    Allerdings wird „Frischsperma“ in den meisten Fällen bevorzugt.

    Das Balzverhalten ist weniger stark ausgeprägt, vor der Befruchtung treibt das Männchen das Weibchen, schwimmt längere Zeit neben ihm her, bis das Männchen akzeptiert wird und das Weibchen sich begatten lässt.

    Die Tragzeit dauert etwa 24 Tage.
    Eine Woche vor der Geburt, ist ein dunkler Trächtigkeitsfleck am hinteren Bauchraum zu sehen.
    Bei hellen Tieren sollen in später Schwangerschaft auch die Augen der Jungtiere im Mutterleib sichtbar sein.
    Die Eier platzen im Moment der Geburt auf (Ovoviviparie). Pro Wurf können bis zu 80 relativ große Junge geboren werden, die kurz darauf freischwimmen und fressen, wohingegen die Larven vieler eierlegender Fische nach dem Schlupf erst einige Tage vor Ausbildung der Schwimmblase am Boden liegen und ihren Dottersack aufzehren.
    Haftungsausschluss
    Auf den Text unseres Lexikons, der ausschließlich der allgemeinen Information dient, wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit keine Haftung übernommen.

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