Boesemans Regenbogenfisch, Harlekin-Regenbogenfisch

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  • Der Harlekin-Regenbogenfisch (Melanotaenia boesemani), auch Prachtregenbogenfisch, Boesemans Regenbogenfisch oder Korallen-Regenbogenfisch genannt, ist ein Süßwasserzierfisch von der Vogelkop-Halbinsel auf Neuguinea.
    Quellenangaben:
    Text: Wikipedia, fischlexikon.eu/mobile/suesswa…e.php?fisch_id=0000001360; bearbeitet
    Fotos: Bild 1 Privataufnahme Sewellia
    Bild 2 Privataufnahme mirhai

    Allgemeines
    wissenschaftlicher Name
    Melanotaenia boesemani
    Ordnung
    Ährenfischartige (Atheriniformes)
    Familie
    Regenbogenfische (Melanotaeniidae)
    Gattung
    Melanotaenia
    Details zum Fisch
    Vorkommen, Herkunft
    Der Harlekin-Regenbogenfisch lebt endemisch in den Ajamaru-Seen sowie im Aytinjo-See auf der Vogelkop-Halbinsel in Neuguinea. Sein Habitat sind schlammige und dicht bewachsene Untergründe mit Versteckmöglichkeiten wie Unterholz, Wurzeln und Schilf.
    Größe (Adult)
    maximal ca. 12-15 cm (Männchen) Die Weibchen bleiben etwas kleiner.
    erreichbares Alter
    Der Boesemans Regenbogenfisch (Melanotaenia boesemani) wird im Aquarium ca. 10-12 Jahre alt.
    Futter
    Die Fütterung des Boesemans Regenbogenfischs kann mit Lebendfutter und Frostfutter erfolgen. Gelegentlich kann auch mit handelsüblichem Flockenfutter für Zierfische gefüttert werden. Auf eine abwechslungsreiche Nahrung sollte geachtet werden.
    Beckengröße
    ab 120 cm Beckenlänge
    Temperatur
    Temperatur: ca. 24°-27°C PH-Wert: um 6,0-8,0 dGH: 5°–20°
    Haltung
    Der Boesemans Regenbogenfisch stellt keine besonderen Ansprüche an das Aquarium.
    Er ist ein ruhiger, friedlicher Fisch, der im Artenbecken gemütlich seine Runden dreht. Diese Regenbogenfische wachsen sehr langsam und sind erst nach ca. 1,5 Jahren ausgewachsen.

    Das Becken sollte genügend Bewegungsfläche bzw. freien Schwimmraum bieten und man sollte mehrere Fische 6-12 (2-3 Weibchen pro Männchen) zusammen halten.
    Um seinem natürlichen Lebensraum zu entsprechen, sollte das Aquarium außerdem mit feinfiedrigen Wasserpflanzen, vorzugsweise als Randbepflanzung, Schwimmpflanzen und Javamoos bepflanzt sein und auch einige Wurzeln aufweisen.

    Der Bodengrund sollte sandig oder kiesig sein. Lebendfutter erhöht die Farbintensität dieser Fische.
    Die Zugabe geringer Mengen von See- oder Kochsalz fördert oftmals das Wohlbefinden der Regenbogenfische.

    Die Vergesellschaftung mit anderen friedlichen Fischen gleicher Größe, ist in einem ausreichend geräumigen Aquarium ohne Weiteres möglich.
    Besonderes
    Das Farbmuster ausgewachsener männlicher Boesemans Regenbogenfische unterscheidet sich stark von dem anderer Regenbogenfische:
    Kopf und Vorderteil des Körpers sind bläulich, während die Flossen und die hintere Körperhälfte kräftig orange gefärbt sind.
    Am Übergang der beiden Farbzonen befinden sich abwechselnd helle und dunkle vertikale Streifen.
    Weibchen weisen oft einen grünlichen Schimmer und einen breiten, dunklen Streifen längs der Körpermitte auf, der von dünnen orangen Längsstreifen zwischen jeder Schuppenreihe, besonders im Bereich der hinteren Körperhälfte, flankiert wird.
    Ausgewachsene Weibchen ähneln in der Färbung oft halbausgewachsenen, nachrangigen Männchen, sind aber schlanker und haben abgerundete Flossenspitzen.
    Die Männchen haben einen höheren Körperbau und erreichen eine Körperlänge von etwa zwölf Zentimetern, die Weibchen bleiben etwas kleiner.
    Zucht
    Regenbogenfische laichen mehrere Tage (1-2 Wochen) nacheinander zwischen feinfiedrigen Pflanzen oder Javamoos ab (Haftlaicher).

    Das Männchen (Milchner) leitet die Balz ein und weist in dieser Zeit eine besonders kräftige Körperfärbung auf.
    Trifft das Männchen auf ein laichbereites Weibchen (Rogner), schwimmt das Pärchen zwischen dichtere Pflanzen.
    Nun stellen sich beide Geschlechter parallel zueinander, beginnen zu zittern und das Weibchen laicht seine Eier ab, welche sofort vom Milchner befruchtet werden.
    Nach dem Laichvorgang sollten die Elterntiere aus dem Zuchtbecken entfernt werden.

    Die Eier besitzen fadenförmige Fortsätze und eine Größe von 1-2 mm, es werden jedoch nur wenige Eier abgelaicht.
    Sobald die Eier mit Pflanzenteilen in Berührung kommen, haften sie sofort an diesen und verkürzen sich, sodass sie an das Substrat fest "herangezogen" werden.

    Die relativ großen und schon weit entwickelten Fischlarven schlüpfen nach ca. 5-12 Tagen und können mit Staubfutter oder Artemia-Nauplien gefüttert werden.

    Sollte bei der Aufzucht bakterielle Flossenfäule oder Verpilzungen auftreten, kann dies mit einer Salzzugabe behandelt werden.
    Haftungsausschluss
    Auf den Text unseres Lexikons, der ausschließlich der allgemeinen Information dient, wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit keine Haftung übernommen.

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