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10. -13.05.2018 - 48. Internationale Leistungsschau der DKG 2018 in Hohenkammer

Indischer Zwergstachelaal

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  • Der Indische Zwergstachelaal (Macrognathus pancalus, Syn.: Mastacembelus punctatus), auch "Indischer Stachelaal" genannt, auf Englisch "Barred spiny eel", ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Stachelaale (Mastacembelidae) und der Gattung Macrognathus. Er kommt auf dem Indischen Subkontinent in Indien, Bangladesch, Nepal und Pakistan vor, wo er Süß- und auch Brackwasserbereiche bewohnt.
    Quellenangabe:
    Text: Wikipedia, fischlexikon.eu/fischlexikon/f…&tmp_lastfisch=0000001535 bearbeitet
    Bilder: Privataufnahmen Sewellia

    Allgemeines
    wissenschaftlicher Name
    Macrognathus pancalus
    Ordnung
    Kiemenschlitzaalartige (Synbranchiformes)
    Familie
    Stachelaale (Mastacembelidae)
    Gattung
    Macrognathus
    Details zum Fisch
    Vorkommen, Herkunft
    Das Verbreitungsgebiet des Indischen Zwergstachelaals (Macrognathus pancalus) ist Asien: Pakistan, Indien und Bangladesch. Es wird auch über Vorkommen in Nepal berichtet. Sein Habitat sind langsam fließende Bereiche von Flüssen, Kanäle, Teiche und überschwemmte Bereiche (z.B. Reisfelder) und Flussmündungen. Er bewohnt auch Brackwasserbereiche.
    Größe (Adult)
    maximal 18 cm
    erreichbares Alter
    nicht bekannt
    Futter
    Der Indische Zwergstachelaal bevorzugt wurmartiges Futter, welches zu seiner Maulgröße passt. Rote Mückenlarven, Tubifex, Regenwürmer, aber auch kleines Frostfutter werden gerne angenommen.
    Beckengröße
    ab ca. 100 - 120 cm Beckenlänge (für eine Gruppe von 5 Tieren)
    Temperatur
    optimal: 20°C - 27°C bei einem pH-Wert von: ca. 6,5-7,8
    Haltung
    Das Becken sollte einen feinsandigen Untergrund und viele Versteckmöglichkeiten (z.B. Tonröhren oder Wurzelverstecke) enthalten.
    Diese Art sollte in kleinen Gruppen von ca. 5 Tieren gehalten werden. Die Aale wühlen sich gerne im Bodengrund ein.
    Eine Bepflanzung z.B. mit Javafarn (Microsorum pteropus) und Schwimmpflanzen wird empfohlen.

    Eine Vergesellschaftung mit anderen Fischen ist problemlos möglich.
    Das Becken muss unbedingt gut abgedeckt werden, damit diese Aale nicht flüchten!
    Besonderes
    Männchen werden mit 10-11 cm Länge geschlechtsreif, Weibchen mit einer Länge von 11-12 cm.
    Die Fische sind aalartig langgestreckt und seitlich abgeflacht, die Augen sind klein. Die Seitenlinie ist vollständig, die Schuppen sind cycloid.
    Entlang der Seitenlinie können 85 bis 87 Schuppen gezählt werden, oberhalb der Seitenlinie 18 bis 19 Schuppenreihen, unterhalb 20 bis 22. Bauchflossen fehlen.
    Rücken- und Afterflosse sind bei den meisten Individuen von der abgerundeten Schwanzflosse getrennt. Die Rückenflosse beginnt über der Mitte der Brustflosse.
    Die Rückenflossenstacheln sind kurz. Die weichstrahligen Abschnitte von Rücken- und Afterflosse sind symmetrisch zueinander.
    Die Fische sind überwiegend grünlich oliv gefärbt, der Rücken dunkeloliv, die Bauchseite gelblich. Entlang den Flanken ziehen sich weißliche bis hellgraue oder hellgelbe Flecken. Entlang der Seitenlinie zieht sich ein heller Längsstreifen. Die Flossen sind gelblich mit dunklen Flecken.
    Zucht
    Weibchen werden bei der Paarung oftmals von mehreren Männchen begleitet. Die Eiablage erfolgt nahe der Wasseroberfläche an Schwimmpflanzen.
    Die Elterntiere sollten nach der Eiablage und Befruchtung aus dem Zuchtbecken entfernt werden. Die Eier haben einen Durchmesser von 2-2,5 mm.
    Sie sind rund und hellbraun, sinken zu Boden, haben keine Filamente, sind aber klebrig.
    Der Schlupf der Fischlarven erfolgt nach ca. 3 Tagen. Nachdem diese ca. 1 Woche lang im Becken umher treiben, beginnen sie dann zu schwimmen.
    Sie können dann mit Artemia-Nauplien gefüttert werden.
    Haftungsausschluss
    Auf den Text unseres Lexikons, der ausschließlich der allgemeinen Information dient, wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit keine Haftung übernommen.

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