Versuchsreihe zur Messung von Keimdichte im Aquarium

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    • Versuchsreihe zur Messung von Keimdichte im Aquarium

      Hallo!
      Ich hab mal mit Keimdichtemessungen mit dip-slides in Aquarien mit unteschiedlichen Wasserwerten (weich-hart; sehr sauer- neutral; Schwarzwasser-Weißwasser) begonnen.
      Detail findet ihr hier :)
      fischgarage.at/berichte/keimdi…ecken-eine-versuchsreihe/
      LG
      Daniel
    • Hallo Daniel,

      eine sehr schöne Versuchsreihe! Da kann man schon fast die Aussage treffen: der eine Fisch so und ein anderer so.
      Wobei ich denke, dass die Keimvorbelastung im jeweiligen Becken mit Ausschlag gebend ist. Aber so weißt Du immerhin, wie es sich in dem ein oder anderen Becken verhält.


      Übrigens, eine sehr schöne Seite hast Du da! :+1:
      VG
      Mirko
    • Hallo Daniel,

      na das nenne ich ja mal ein gelungenes Thema!!!!
      Diese Problematik mit der Keimdichte kenne ich aus der Haltung von Hochzuchtgarnelen zur Genüge. Was habe ich für Diskussionen in den einschlägigen Foren losgetreten, als ich behauptete, dass man bei jedem Hantieren in den kleinen Nanobecken die Keimdichte erhöht und dass ein ständiger Wasserwechsel in geschwächten Becken nix bringt, sondern die Absenkung des Leitwertes eine große Rolle spielt.
      Dies sehe ich in deiner Abhandlung, zumindest in Bezug auf einen extrem niedrigen Leitwert, erst einmal bestätigt.
      Es hat sich in Garnelenhalterkreisen ein unmögliches Ritual eingeschlichen: wenn jemand über sterbende Hochzuchtgarnelen jammert, wird diesem aus allen Löchern erst mal "Wasserwechsel", "Wasserwechsel", "Wasserwechsel", geschrien. Wenn man dann noch nachfragt, was das denn bringen soll, gibt es entweder keine oder freche Antworten.
      Ich selbst habe im Laufe der Jahre festgestellt, dass, je niedriger der LW gehalten wird und je mehr Naturfutter (Brennnessel, Eichen- und Buchenlaub, Hokkaidikürbis) gefüttert wird, umso stabiler die Becken laufen. Unsere Garnelen saßen in aufgesalzenem Osmosewasser mit einem LW zwischen 210 und 230 µs. Man beachte, dass die sogenannten Bienengarnelen, die als Urmütter und -väter in den chinesischen Gebirgsbächen gefangen wurden, bei einem LW um die 50 µs gelebt haben.
      Wir hatten auch ein paar Monate im größten Becken einen UV-C Klärer laufen, hier konnte man sogar die Wasserwechsel um geschlagene 2 bis 3 Wochen hinauszögern, bevor das LW-Messgerät eine Erhöhung des LW angezeigt hat.
      Super Sache, die du da gemacht hast. Respekt!!!

      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      LG
      Sylvi

      Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!
    • Hallo Sylvi!
      Danke :)
      Ich bekomme jetzt auch langsam mit, dass die Keimdichte bei empflindlichen Garnelen ein großes Thema ist.... kenn mich aber mit Taiwaner etc. nicht aus. Bei mir sind die meisten Becken mit sehr weichem Wasser (max. 50 µs/cm) auch sehr sauer (pH bis 3,5 ) weil es keine Pufferwirkung mehr gibt bzw. ich Torf verwende. Der niedrige pH bekommt den Bakterien sicher nicht gut. Bei den Garnelen hast du aber solch niedrige Werte wahrscheinlich nicht oder? Ich glaub Schwarzwassergarnelen sind ja kaum verbreitet.

      LG
      Daniel
    • Moin,
      oh-du hast ja welche.
      Ich errinner mich noch an Deine Worte"da trau ich mich noch net so ran..." ;(
      Prima!!!!!!!
      Jetzt nur auf keimfreies Wasser achten und nicht all zu warm halten.Aber das muss ich Dir ja nicht erzaehlen....lol
      Nicht den Kopf haengen lassen wenns die ersten Male net klappt.Anke Binzenhoefer hatte mal in der IGL geschrieben:
      "der Herr hat Betta macrostoma erschaffen um den Aquarianer in den Wahnsinn zu treiben"
      Das sind genau so ne Sturkoeppe wie Channas und die tragen oft etliche Male nicht aus bis es dann endlich mal klappt.Wir haben auch ne Menge graue Haare bei denen bekommen aber am Ende schoene Nachzuchten gehabt.
      Apropo,-da meld ich mich schon mal an!!!!!!

      Gruesse
    • Guten Morgen!
      Ja bin schon gespannt, im Moment siehts gut aus. Sind "Marudi" und sie balzen schon ein bisschen.
      Ich hab mir recht lange überlegt wie ich es mit dem Zuchtbecken angehe, aber im Moment sitzt das Pärchen in einem 60*40*20 (BTH) Becken, das man sehr gut sauber halten kann. Viel Javafarn, Schwimmpflanzen, kein Bodengrund sondern Torf, Eichenblätter, und im Hintergrund wo man es nicht sieht sind labyrinthartig einige große Joghurtbecher vorhanden - sprich Rückzugmöglichkeiten. Demnächst schalte ich an einen kleinen Außenfilter einen Durchlaufkühler dazu um die Temperatur über die Sommermonate konstant niedrig halten zu können - also die Dinger die man normal für Axolotl verwendet. Ich bin aber sehr sehr um Überlegen ob ich eine gscheite UV-C mit mehr Watt dazuhänge oder nicht. Glaub eher nicht. Regelmäßige Wasserwechsel, nur gezielt füttern (sie fressen eh aus der Pinzette) und der pH ist jetzt konstant auf 5 tun es vielleicht eh.
      Aber du kriegst auf jedenfall welche wenn es klappt!
      Übrigens - ich fahr im Juni zu der akl Tagung in Nordost-Bayern. Da nehm ich Nachzuchten von Dimmis und ein paar andere Arten mit.
      LG
      Daniel
    • Hi,
      Marudi?Perfekt!
      Meinst Du net dass das Becken etwas zu klein ist?Wir hatten unser Paar in nem 80x40x35.Die werden ja doch recht gross.Auf Eichenblaetter usw haben wir verzichtet.Das einzige"verottbare"war ne Wurzel zu Dekozwecken.Meine Erfahrung ist dass der PH Wert ganet sooo tief sein muss.Wir hatten unsere bei nem PH von 6-6,5.Der Andy hat seine WF sogar in reinem Leitungwasser bei nem PH von 7 gezogen.
      Allerdings hatten wir auch nen 7 Watt UV Filter dran haengen.So waren wir bei allen auf der sicheren Seite.Wollten bei den Schmuckstuecken einfach kein unnuetzes Risiko eingehen.Die NZ wurden bei uns in reinen Leitungwasser aufgezogen.Aus nem ganz einfachen Grund.Die meisten Macrozuechter machen n riesiges Gehabe und diese Art was voelliger Quatsch ist.Einzig ne rel.keimfreie Umgebung und ne Temp.um die 24 Grad.Das ist schon alles.Wir wollten unsere NZ gleich an"normale"Verhaeltnisse gewoehnen was auch hervorragend geklappt hatte.Zur reinen Haltung nur Leitungwasser ohne UV und woechentl.WW.
      Wir hatten hinter unserer Osmoseanlage noch ne 5l Torfkanone wo das Osmosewaser schoen langsam durchtroeppelte.Verschnitten mit unseren Leitungwasser(vorsorglich als PH Puffer)3:1 hatten wir so auch beim WW immer konstante Werte onhe grossere PH Schwankungen.


      Danielst schrieb:

      Da nehm ich Nachzuchten von Dimmis und ein paar andere Arten mit.
      Ich haette ja gern wieder welche aber wir haben dafuer leider keinen Platz.Einzig fuern Macrobecken wuerden wir uns eben noch was einfallen lassen.

      Danielst schrieb:

      Übrigens - ich fahr im Juni zu der akl Tagung in Nordost-Bayern.
      AKL?Ist das net die Truppe mit Kaltwasserfischen oder erinner ich mich da jetzt falsch?

      Gruesse
    • Hi,
      aso....
      hab mir mal die Website von denen angeschaut und gleich was hochinteresantes gefunden!
      Auf Ausgabe 03/2017 der BettaNews ist auf n Deckblatt ein Microctenopoma aus der Nanumgruppe abgebildet.Musste ich nat.gleich ne Mail schreiben ob den jemand von denen zuechtet.Haben wollen!!!!!!!

      Gruesse

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingo 66 ()