Problematik invasiver Fischarten . . .

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    • "Also mein "Großer " dann belies dich erstmal, bevor du hier Theorien aufstellst. Ich bin lange genug in verschiedenen Vereinen von Niedersachsen, Sachsen bis Thüringen über mehr als 30 Jahre aktiv gewesen, hab Besatzmaßnahmen miterlebt und weiß auch was heute an Besatz gemacht wird. Es hat niemand Tonnen an Jungwelsen je bewusst ausgesetzt."
      Du spielst mit hohem Einsatz
      Wenn ich dir das Gegenteil nachweise mach den Kotau und gib den Moderatorenposten ab - oki
    • was hat eine Diskussion zu Besatzmaßnahmen von Welsen mit meiner Funktion als Moderator zu tun.
      Ich glaub du verstehst den Moderator falsch. Es ist kein Anspruch auf Allwissenheit oder Fehlerlosigkeit, sondern eine steuernde Instanz, die versucht eine Diskussion in zuvor festgelegten Grenzen zu halten.

      Offenbar unterliegst du dem Zwang, unbedingt jede Art der Kommunikation als Kampfansage anzusehen. So wirst du es nie schaffen, dich in eine solche Gemeinschaft zu integrieren.
      Wenn du es nicht immer wieder mal versuchen würdest, dann hätt ich fast den Verdacht, du willst diese Gemeinschaft nur irgendwie sprengen.
      Wirst du nicht schaffen, glaub mir!

      Egal ob du mir jetzt einen Nachweis führst. Denk dran du sprachst von Tonnen bewusster Besatzmaßnahmen in der Elbe!
      Ich kenne einige Gewässerwarte hier und kann mir sowas nicht vorstellen.
      Tatsächlich war es damals so, dass man die wenigen geschlechtsreifen Tiere versuchte anfangs mit Fangbeschränkungen zu schonen, um eine stabile Population aufzubauen. Kenn ich auch noch. Wie gesagt, das hat sich grundlegend geändert.
      Leider hat man sich damals auch nicht begnügt, sich auf größere Gewässer/Flüsse zu beschränken.

      Bei uns in der Elster sind die Populationen meines Wissens nach im Wesentlichen durch Hochwasser aus den Zuflüssen und dortigen Fischzuchten entstanden.

      Aber egal, wenn es dir Genugtuung verschaft und dich nicht schlafen lässt, dann recharchiere mal!
      Meinen Segen hast du sicher und ich reiche dir trotzdem gern die Hand danach! Mehr aber auch nicht! ;)

      Grüße
      Rechtschreibung? Ja wichtig, aber meine Finger finden nicht immer die richtige Taste. "Sorry"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heiko ()

    • Moin,

      Heiko schrieb:

      Offenbar unterliegst du dem Zwang, unbedingt jede Art der Kommunikation als Kampfansage anzusehen.
      ist mittlerweile doch mehr als offensichtlich.
      Einfach garnicht mehr auf provokante Texte reagieren!Es gibt nunmal Leute,da kann man schreiben oder sagen was man will,-bringt nix.Am Ende werden einen sogar die Worte im Munde umgedreht.
      Sinnlos.

      Schoen Tag noch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ingo 66 ()

    • Hallo Jope,


      jope06 schrieb:

      Wenn ich dir das Gegenteil nachweise mach den Kotau und gib den Moderatorenposten ab - oki

      Das besetzen von Moderatorenposten in diesem Forum obligt nicht Deiner Macht und ist auch nicht verhandelbar oder selbst zum Wetteinsatz zulässig!

      Ich werte den Kotau als zweiten Angriff und spreche somit die zweite Verwarnung aus!

      Es ist Vorweihnachtszeit und ich appeliere an Deine Vernunft.

      Dennoch wären wir an deinem bewiesenem Gegenteil interessiert! Es wird allerdings nur zugelassen, wenn darin keinerlei Beschuldigungen oder zweideutige Aussagen vorkommen. Dies dazu bitte noch in einem eigenständigem Thema.

      MfG
      Mirko
    • Was ist ein Kotau . . . ?

      ""...Auch in unseren Gewässern wurden nach der Wende unglaublich viele Welse in die Gewässer gesetzt"
      welche Gewässer - unter 100 ha dürften generell ungeeignet sein...""

      Zu dem Thema Welse in unseren Gewässern...!
      Es kommt nicht unbedingt auf die Größe an! Auch kleine Welsarten, die irgendwer in Gewässer entsorgt, werden Schaden machen...!

      goo.gl/images/7JrHF4

      So wie hier in dem Video zu sehen, habe ich diese Welsmassen auch erlebt. Und diese Zwergwelse fressen alles, was es zu fressen gibt! In einem kleinen See ist das dann eine Katastrophe...! :(
      Vor 2 Jahren noch, als ich in einem kleinen See unweit von Leipzig das erste Welspaar mitsamt seinen Jungen beobachten konnte, fand ich das ein unglaublich schönes Erlebnis. Die Tiere sind wirklich sehr schön, und die dabei zu beobachten, wie die ihre Jungenschar führen und beschützen, ist sehr schön anzusehen.
      Doch im Vergleich zu vor 4 Jahren, als dort der erste ausgewachsene dieser Welse plötzlich am Haken zappelte, und zu jetzt, wo es in der warmen Jahreszeit alltäglich ist, diese und die vielen Jungwelse zu sehen, hinterlässt dieser schöne Anblick einen sehr bitteren Nachgeschmack!
      Denn seit die Welse dort aufgetaucht sind, überleben es fast keine Kaulquappen mehr in den Uferzonen, die Libellen sind plötzlich merklich wenig geworden, und Jungfische von den heimischen Plötzen und Rotfedern sieht man immer weniger heranwachsen...
      In dem Gewässer wurde auch irgendwannmal eine Buntbarschart ausgesetzt. Hab den Namen leider vergessen.
      Die werden bis handtellergroß, wunderschön blauschimmernd. Diese machten zum Glück keinen Schaden, hatten ihre Brutnester immer zwischen den Felsstücken im Wasser, schön vom Steg aus zu beobachten . . .
      Diese sind leider bereits gänzlich verschwunden, nachdem vor allem die Jungwelse in deren Nestern ständig gewildert hatten. Die Alttiere der Barsche holen sich fast immer die Reiher...
      Klar, war auch ne invasive Art! Hatte sich aber sehr schön integriert . . .

      Fakt ist, dass die eingeschleppten bzw. ausgesetzten Welsarten leider erheblichen Schaden in unseren Gewässern anrichten können...

      Lg
      manu
      Nobody's perfect...!!!
    • Hi Manu,
      kenne ich auch aus den Teichen und Tümpeln im Umkreis meines Heimatortes - wir haben als Jugendliche mit den Katzenwelsen Mannschaftswettangeln in "Meter-Fisch pro Zeit" gemacht; gar nicht so leicht bei Welsen, von denen aus Gründen der Verbuttung keiner länger als 15 cm war. Allerdings, weil die ja recht gut schmecken, wurde die Ausbeute damals meist noch geräuchert und verspeist.

      Die Tiere halte ich trotzdem auch für gut geeignet für kleinere Teiche oder größere Aquarien, je nach Vergesellschaftung - trotzdem, weil es wirklich eine schwer invasive Art ist, die fremde Ökosysteme prägen, aber hier die Zeit wohl nicht mehr zurückgedreht werden kann. Außerdem bietet der Fachhandel die Art als Teichfisch extrem billig und in Massen an, so daß immer wieder Nachschub folgen wird, ohne daß das notwendig ist. (Ein Kollege von mir ist Mitpächter eines Vereins-Angelteiches und diese Mitglieder sind vom zuständigen Fischer dazu angehalten, ihren Teich regelmäßig von der Überpopulation an Katzenwelsen zu "reinigen" - jedes Jahr ungefähr 250-350 kg Fisch sind das auf ungefähr 1000 m2 Teichfläche - das ist irre!)

      Ähnliches gilt natürlich auch für bestimmte Grundel-, Sonnenbarsch- oder auch Krebsarten, je nach Gegend, über die wir gerade sprechen. Das Thema ist einfach wahnsinnig vielfältig.

      Zum Glück müssen wir uns sehr wahrscheinlich in den nächsten 3-4 Jahrzehnten noch keine Sorgen in D über Channa-Invasionen machen und wenn, dann nur extrem lokal beschränkt, siehe z.B. dieser "komische" 'Cichlasoma'-Flußabschnitt irgendwo in NRW (?), wo die Tiere im Kühlwasserbereich eines Kraftswerks schöne kleine Populationen aufgebaut haben. Allerdings, wenn das Kraftwerk im Winter wirklich mal für eine Woche a.B. geht, dann ist da vermutlich auch wieder sehr schnell die Artenvielfat eingeschränkt - eigentlich also kein Grund zur überzogenen Sorge.

      Der Flußwels ist übrigens mittlerweile anerkannter Kulturfolger und gebürtiger Mitteleuropäer, d.h. die Bezeichnung "invasiv" trifft es zumindest hier in D überhaupt nicht. Die Elbe z.B. musste sich nach 1990 halt erst einmal wieder an den ehemaligen Einheimischen gewöhnen und Stabilisierungen von ökologischen Lebensgemeinschaften dauern halt einige Jahre - ein Fluß ist ja kein Aquarium, in dem die regieführende Hand des Pflegers für Ordnung sorgt. Wie Heiko schon schrieb, dauert dieser Prozess bis heute an und das wird auch noch lange so bleiben (siehe auch die Seine in Paris - ähnliches "Problem").
      Beste Grüße
      Karsten
    • Womit habt ihr denn diese Welse geködert? Oder geangelt allgemein...
      Mit dem Kescher vielleicht?

      An der Angelrute hatten wir bis jetzt nur 2 von denen. Ordentlich abgetötet, aber nicht gegessen. Leider.
      Man machte mir weiss, die wären nicht schmackhaft. Und viel mehr Arbeit als Ausbeute! Also durften die nicht mit auf den Grill . . .
      Die Welse hat dann der Fuchs bekommen.
      Nobody's perfect...!!!
    • Die Frage war da eher, womit man die nicht fangen kann - zumindest damals konnten wir mit einem Wurm über 10 Welse nacheinander fangen. Fischreste, Mehlwürmer sogar Brötchenteig ging da... (ich habe auch mal erlebt, dass sogar "Nasensteine" als Köder funktioniert haben :lustig: :lustig: :D :D )

      Das Fleisch ist sehr schmackhaft, mach aber viel Arbeit wegen der geringen Ausbeute bei kleineren Exemplaren; Grillen oder Braten macht nicht viel Sinn. Geräuchert sind die gut und noch besser, wenn sie danach noch in Ölmarinade mit Gewürzen und Zwiebeln eingelegt sind.

      Übrigens: Karpfen sind auch Invasoren.
      Beste Grüße
      Karsten
    • Ja, das stimmt!

      Okay...
      Dann geht es im kommenden Jahr den Welsen an die Kiemen...
      Wettangeln klingt gut! :P
      Mal sehn, ob ich dann ein paar Gegenspieler finde... :D
      Wer welche für seinen Gartenteich sucht, darf sich auch gern melden. Das sind wirklich sehr schöne Tiere, diese kleinen Welse! Und nicht größer und genauso verfressen wie Goldfische...

      Lg
      Nobody's perfect...!!!
    • böse Manu....................... :motz:

      :whistling: :saint: :rolleyes: :whistling: :saint: :rolleyes:

      am oestl.Stadtrand von LE gibts zwei Teiche,e bissl versteckt gelegen.Da gabs ne Population Lepomis gibbosus.Praechtige Viechers,viel hochrueckiger und bunter als die Krueppel im Handel.Denen wird ja auch viel schlimmes nachgesagt.Dennoch waren die Bestaende all der anderen Fischarten stabil.Es gab immernoch tonnenweise Rotfedern,Giebel,BBBaerblinge,Flubas in allen Groessen.Seltsamewreies auch noch als dort Katzenwelse auftauchten.Keine spuerbare Veraenderung.Die Sonnenbarsche sind mittlerweile verschwunden.Nach nen strengen,langen Winter von ungefaer 10 Jahren gabs keinen einzigen mehr.Die KWs gibts noch aber auch in ueberscharer Zahl.Moeglich dass die Flubas den Bestand dezimieren solange die Welse noch luett sind.Solange deren Flossenstacheln noch nicht voll entwickelt sind,sind die dann noch leichte Beute.

      Gruesse

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