Verbot fuer die Haltung von Channas

    • Verbot fuer die Haltung von Channas

      Moin,das hab ich eben gefunden:

      Bitte aufmerksam lesen, gerne teilen und diskutieren.
      Nachdem ich gestern davon erfahren habe, dass alle Schlangenkopffische –
      Channa sp. beim Treffen im Bundesamt für Naturschutz zum Thema invasive
      Tierarten erwähnt wurden mit Zielsetzung auf ein generelles
      Haltungsverbot, gehen die schlechten Nachrichten heute weiter. Je
      nachdem wie schnell die Mühlen der EU mahlen kann das eventuell
      bedeuten, dass es in ca. 2 Jahren offiziell keine Schlangenkopffische mehr im Handel und in der Haltung geben darf.

      Die Seite dazu:

      aquarium-lutter.de/schlechte-neuigkeiten/
    • Hi Mirko,

      mirhai schrieb:

      Das bedeutete ebenso das Verbot der Aquaristik.
      das wird sicher etwas komplizierter fuer die Superschlauen Allwissenden von Verein fuer Naturzerstoerung und Tiermord
      (Ihr kennt ja meine mittlerweile negative Einstellung zu diesem Pack)
      denn dahinter steht eine milliardenschwere Industrie.
      Mit schmerzhaften Einschnitten kann man allerdings rechnen!
      Kann man aber wieder sehen wie braezbloed(sorry fuer die Wortwahl)die da sind:Beispiel Channa orienatlis!Invasive Art?
      Sicher doch,das funktioniert dann so.Ein Aquarianer will seine Oris loshaben und weil er die nicht verkauft bekommt kippt es diese in nen Seitenarm der Elster.Dort vermehren die sich natuerlich aber bloederweise kommen die aus den Tropen und sterben bei niedrigen Temperaturen.Und jetzt geht das Problem erst los.Da dieser Channa ja von Sri Lanka kommt setzt er nach seinem Kaeltetod auch Bakterien aus Sri Lanka frei die dann unsere einheimischen Fische.....ach nee,warte mal....die Bakterien sind ja auch tropisch...die sterben dann ja auch....?????????
    • Ingo,
      Bei solchen Themen die Fassung zu bewahren, fällt mir auch nicht immer leicht, weil es einfach unsachlich, Profilsucht getragen und oft falsch ist, was in "Naturschutz"- Behörden diskutiert wird. Leider gelten solche Institutionen per se und ohne Hinterfragen immernoch als Wahrheitsverkünder und müssen selten Kritik fürchten...auch weil sie nicht als Einzelperson, sondern als Verband auftreten. Aus der Anonymität heraus schiesst und profiliert es sich einfach besser.
      Die Channa Diskussion gibt es schon länger und man kann nur hoffen, dass endlich mal jemand mit "hohem Ansehen" seinen Kopf und hoffentlich vorhandenen Sachverstand einschaltet und begreift, dass Deutschland und eigentlich ganz Europa nicht subtropisch ist und auch hochadaptive Channa auf die Dauer hier keine überlebensfähigen Populationen starten können. Auch wenn vielleicht sogar mal ein Ch.asiatica im Gartenteich einen milden Winter überlebt, heisst das noch lange nicht, dass in natürlichen Gewässern mit einer notwendigen, sehr hohen Zahl von Individuen das Gleiche möglich ist, weil es hier natürlich viel besser angepasste Räuber gibt bei denen Channa Beute ist. Selbst Channa argus würde ich so ein Ausbreitungspotenzial nicht zutrauen - hat ja schon einmal nicht geklappt ( Tschechien in den 50/60ern - da wurde versucht, die Art offiziell zu etablieren und das ging auch nicht)!
      Vielleicht begreift das einer der Betonköpfe auch mal...? Wetten würde ich aber nicht drauf!
      Beste Grüße
      Karsten
    • Das Problem ist Europa. Man möchte einheitliche Gesetze in der EU, und da gehört das südliche Spanien und Griechenland mit dazu. Dort sieht es mit den Überlebenschancen schon anders aus. Dann könnte einer seine Tiere eventuell nach Spanien verkaufen und der die dann aussetzen. Das gleich trift auf die schönen Apfelschnecken zu...
    • Issy schrieb:

      ...offenbar verstandfreie Entscheidungen ohne Praxisrelevanz.
      Eben nicht! In der Eu gibt es einen freien unkontrollierten (!) Warenverkehr. Deshalb ist es eben nicht möglich, die Tiere nur in Teilgebieten zu verbieten. Auch sagt die Grösse einer Art nix über ihr Bedrohungspotential. Auch die "kleinen" Koboldkärpflinge haben in der Welt viele lokale Arten verdrängt.
    • Schon richtig! Die Frage ist nur, wo fang ich an, wo hör ich auf. Das ist nicht nur ein EU Problem, sondern ein Problem der Globalisierung!
      Komisch nur, dass die Lobbyisten immer wieder Wege finden, ggf noch subventioniert werden und der kleine Aquarianer mit aller Härte gemaßregelt wird.
      Das schafft einfach Unverständnis!
      Rechtschreibung? Ja wichtig, aber meine Finger finden nicht immer die richtige Taste. "Sorry"
    • Hallo,
      Nochmal...durchdachte Lösungen diesbezüglich sind nicht gerade das Steckenpferd der EU. Bei einer hochadaptiven Channa-Art ist eine gezielte und großangelegte Auswilderung in Mitteleuropa bereits gescheitert. Damit ist wohl hinreichend bewiesen, dass für deutlich weniger anpassungsfähige Arten der Gattung ein zufälliger Versuch dahingehend wohl kaum Chancen auf Erfolg hätte.

      Und...sind Lobby-Interessen von Bedeutung oder ähnliche Hintergründe spielen eine Rolle, werden z.B. gern mal nicht heimische Nutzpflanzen (Mais, Kartoffeln mit entsprechenden Nebenwirkungen) im riesigen Stil auf die heimatliche Natur losgelassen und das schon seit Jahrhunderten. Das hat mit Sicherheit sehr viel mehr Einfluss, als irgendetwas sonst, was eine Handvoll Aquarianer jemals ausrichten könnte - da beißt die Maus keinen Faden ab!
      Und genau das meine ich mit Entscheidungen, die jegliches Augenmaß vermissen lassen und so etwas lässt Vertrauen schmelzen...Kleinigkeiten werden aufgebauscht und große Einflüsse einfach ignoriert.

      Nachtrag:
      Der Koboldkärpfling ist ebenfalls im großen Stil durch den Menschen gezielt in der Welt verbreitet worden - für eine solche Aktion (sprich der Neozon ist erfolgreich im neuen Lebensraum) braucht es nämlich nicht nur ein Paar einer Art sondern eine ziemlich hohe Anzahl von Individuen.
      Der Mensch beeinflusst seit vielen hundert Jahren mit mittlerweile stark zunehmender Intensität die Natur auf diese Weise, das ist die Welt, in der wir leben ... tun wir doch nicht so, als seien die Lebensräume statisch!
      Beste Grüße
      Karsten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Issy ()

    • "Und...sind Lobby-Interessen von Bedeutung oder ähnliche Hintergründe spielen eine Rolle, werden z.B. gern mal nicht heimische Nutzpflanzen (Mais, Kartoffeln mit entsprechenden Nebenwirkungen) im riesigen Stil auf die heimatliche Natur losgelassen und das schon seit Jahrhunderten. Das hat mit Sicherheit sehr viel mehr Einfluss, als irgendetwas sonst, was eine Handvoll Aquarianer jemals ausrichten könnte - da beißt die Maus keinen Faden ab!"

      Die Kartoffel hat unheimliche zivilisatorische Bedeutung für Europa. Sie war und ist ein Fortschritt.
    • Das werden in einigen Jahrzehnten vielleicht auch viele Menschen ehemaliger Hunger-Regionen über die ausgewilderten Channa-Bestände sagen, die seinerzeit die ursprüngliche Seenfauna gekillt haben?

      Alles hat mindestens 2 Seiten, daher würde ich nie auf nur eine einzige Meinung setzen - gerade bei solchen Grundsatzthemen (die übrigens schon ad acta liegen).
      Grüße
      Beste Grüße
      Karsten
    • ...sehr durchdachte Antwort, kann ich da nur sagen - Respekt vor so viel Redegewandtheit!

      Also Folgendes mein lieber Jo, so wie du dir das vllt vorstellst, wird das hier nicht laufen - scheinbar provokante Themen aussuchen und permanent „gegenschießen“ und sogar, wie gerade, ausfallend werden! Weil ich kein Kindergärtner bin, will ich dich nicht anzählen - ich gehe mal davon aus, dass du erwachsen bist und verstehst, was ich damit meine. Soviel nur dazu...

      Ein Vorschlag - stell dich doch einfach normal hier vor, so wie man das in unserem Kulturkreis so macht und beteilige dich hier gewinnbringend für alle. Sollte dir das nichts bringen, schreib hier einfach nichts mehr.

      Wie hört sich das an?

      Grüße
      Beste Grüße
      Karsten
    • In einigen Jahrzenten erfreuen sich die Regionen dann vielleicht an den zahlreichen riesigen Channas...!!! So ein Channa ist immerhin sehr lecker!!! :D
      Und der erfreut sich auch an angebotenen Regenwürmern.., Schlachtabfällen, und den vielen Insekten, da er ja nun keine Konkurrenz mehr befürchten muss...!!!
      Warte es mal ab... :lol:

      Lg
      manu
      Nobody's perfect...!!!
    • "Also Folgendes mein lieber Jo, so wie du dir das vllt vorstellst, wird das hier nicht laufen - scheinbar provokante Themen aussuchen und permanent „gegenschießen“ und sogar, wie gerade, ausfallend werden! Weil ich kein Kindergärtner bin, will ich dich nicht anzählen - ich gehe mal davon aus, dass du erwachsen bist und verstehst, was ich damit meine. Soviel nur dazu..."
      Wenn man fachlich nicht mehr durchkommt, dann kommt der Verwaltungsknüppel.

      Was hat der Einsatz von Forellen im Titicaca-See gebracht.
      Was haben Tilapien und Nilbarsche in den Ostafrikanischen Seen gebracht?
      Im konkreten Fall in Ostafrika Hunger!
    • Hallo jope, oder soll ich p gegen k tauschen..., nein ich nenn Dich jetz einfach mal Florian!

      Vorgestellt hast Du Dich ja auch uns noch nicht. Deine ausfallende Art zeigt aber kein fachlich hohes Niveau!

      Hiermit verwarne ich Dich öffentlich! Grund dafür nehm ich mal die Nichteinhaltung unserer Nettiquette wie Grußwort und Namennennung!

      Auch erkenne ich ein Angreifen auf meinen Moderatorenkreis. Ein so genannetes NOGO!


      jope06 schrieb:

      Wenn man fachlich nicht mehr durchkommt, dann kommt der Verwaltungsknüppel.

      Ich erkenne keine fachliche Aussage in Deinem Beitrag, somit ist die zitierte Aussage eine Falschaussage oder Verleumdung.

      Bitte respektiere ab sofort unseren Umgangston. Bei Missachtung muss ich Dich des Forums verweisen!

      Hochachtungsvoll!
      Mirko
    • ""Was hat der Einsatz von Forellen im Titicaca-See gebracht.
      Was haben Tilapien und Nilbarsche in den Ostafrikanischen Seen gebracht?
      Im konkreten Fall in Ostafrika Hunger!""

      Das stimmt nicht ganz.
      Die Menschen, die dort leben, ernähren sich mittlerweile von den invasiven Arten...
      Die Buntbarsche, die dort heimisch waren, wären vielleicht mittlerweile auch den vielen Menschen zum Opfer gefallen. Das weiss man ja nicht im Nachhinein...!
      Wichtig ist nur, dass WIR ALLE HIER schlauer sind als Andere, und eben nicht mutwillig Fische, oder auch Pflanzen und andere Tierarten, einfach irgendwo aussetzen, entsorgen...!
      Wir sollten schlauer sein, und entweder neue Besitzer finden, oder im schlimmsten Fall die überzähligen Tiere human abtöten.
      Das ist doch eigentlich das Thema hier...!!!

      Lg
      Nobody's perfect...!!!