Parachanna africana ... Haltungs-Doku

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      Sehr interessant mit den Spinnen! Niedere Tiere sind da aber viel stärker gentisch programmiert und weniger flexible, d.h. z.B (fiktiv) nach der dritten Häutung Fortpflanzung und nach der fünften Ruhephase. Und da die Zeiten zwischen den Häutunge bei konstantem Futterangebot recht fix sind, bleibt damit der Jahresrhythmus scheinbar erhalten. Fische sind da hingegen viel flexibler und Fortpflanzungsfähigkeit wird vom Körperzustand (Grösse) nicht vom Alter bestimmt. a) und b) würde ich ebenfalls, wie von Dir schon angedeutet, durch den Pflegerhythmus erklären.

      Viel Erfolg!
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      Moin,
      gut - Vogelspinnen sind natürlich stammesgeschichtlich viel älter als Fische und damit gibt es bestimmte Prägungen, die viel stärker verwurzelt sind - stimmt absolut! Allerdings leben die verschiedenen Arten (auch die, die ich vorher meinte) in Lebensräumen, die es natürlich "nur" genauso lange gibt, wie die, in denen auch z.B. saisonale Schlangenköpfe leben. Dementsprechend sprechen wir ja hier eigentlich von einer Anpassung an einen Lebensraum (so lange es diesen eben schon so gibt, wie er nun einmal ist) und nicht von basisgenetischen Prägungen, oder?
      Naja, ist ja auch relativ akademisch und klären werden wir das hier ohnehin nicht wirklich, würde ich sagen, weil wir alle (?) keine echten Fachleute auf diesen Gebieten sind...

      Trotzdem würde ich auf jeden Fall postulieren, daß saisonale Arten auch im Aquarium(/Terrarium) annähernd nach bestem Wissen, Gewissen und pflegerischem Vermögen so gepflegt werden sollten, wie sie natürlich ausgestattet sind, oder?
      Und wie ich oben ja schon geschrieben habe - gerade bin ich eh (mangels Osmose-Anlage) gerade am Ende meines "Wasser"-Lateins und muß auf den Frühling warten, um wieder frisches Regenwasser zu erhalten :( .
      Beste Grüße
      Karsten