Parachanna africana ... Haltungs-Doku

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    • Bestens! Es sind so ziemlich alle Jungtiere durch gekommen. Also trotz der für Offenlaicher eher bescheidenen Eizahl habe ich mindestens so viele Jungtiere wie beim ersten Wurf!

      Die Elterntiere sind nach wie vor lieb zu einander und leben in familiärer Eintracht mit den Babies. Bis jetzt haben sie hauptsächlich Artemia bekommen, gefrorene cylops werden aber auch schon genommen.

      Derzeit sind sie ca. 1,5cm groß.

      Werde noch Fotos hochladen. Ist leider etwas schwierig zu fotographieren, weil mein Becken total mit Javafarn zugewuchert, und dementsprechend dunkel ist. Hab mich wegen der überall herumflitzenden Jungfische nicht ausmisten getraut.
    • Der erste Wurf ist von 4-6cm. Soll ich zusätzlich zu den bestellten (9)Jungtieren noch welche auf die Börse im November mitnehmen?
      Bzw werd ich sie zwischenzeitlich bei Heiko unterbringen, da könntest du sie dann quasi persönlich kennen lernen :)

      Hab jetzt ein paar vernünftige Bilder von der africana Familie schießen können ;)
      Bilder
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    • Hey Florian,
      beeindruckende Bilder - ein brutpflegendes Paar P.africana sieht man nicht so oft, sehr schön!!!
      Bei dem Bild wo beide Eltern drauf sind - sieht man rechts das Weibchen (?) und hat dieses Tier tatsächlich deutlich mehr Strukturflecken im Schwanz- und hinteren Rücken-/Afterflossenbereich oder täuscht das?
      Beste Grüße
      Karsten
    • Ja das rechte, kleinereTier auf dem Foto ist das Weibchen. Das hat allgemein weniger intensive Farben, ist etwas näher an der Standardfärbung wie es meine africana ursprünglich alle gehabt haben.
      Das Männchen hat weniger von den Strukturflecken in den Flossen weil die fast total schwarz geworden sind. Man kann sagen das Männchen hat die Kontraste raufgedreht 8)

      Also ich kann die zwei leicht auseinander halten, da der Bock wesentlich intensiver gefärbt und eben auch größer ist. Vor der Paarbildung hätt ich aber keinen Unterschied gemerkt.
    • Hallo Florian,

      herzlichen Glückwunsch zur mehrfachen Nachzucht dieses schönen Schlangenkopffisches. Toll, dass Du deine Erfolge hier so mit uns teilst. Klasse Fotos auch dabei, und Beobachtungen und Fakten, mit denen man auch etwas anfangen kann.
      Er ist ja nicht so oft in unseren Aquarien zu finden und Nachzuchtberichte waren bisher eher selten. Mir fallen da nur die Nachzuchtberichte aus Großvaters Zeiten von Bernd Schmitt aus Zeitz ein, aus der Aquarien/Terrarien von 1973 und der von Walter Armbrust, ebenfalls aus der DDR Aquarienzeitschrift AT von 1971 S. 187-189 und 226-229 bzw. zuvor auch vom gleichen Autor:

      Armbrust, Walter 1967: Nachzucht beim Schlangenkopf (Ophicephalus africanus).
      Deutsche Aquarien und Terrarien Zeitschrift (DATZ).
      No. 12. Page(s): 367 - 368 .


      Also dann, paß`gut auf diese Juwelen auf und berichte bitte wie es weiter geht.

      mit freundlichen Grüßen
      Mike

    • Moin ... mit einem kleinen update,

      diese SchlaKoFi-Art bringt mich wirklich manchmal an den Rand des Wahnsinns, aber ich habe einen erst einmal letzten Versuch der Neukombination mit meinen Tieren gestartet:
      Ursprünglich hatte ich ja 4 WF-Tiere, von denen ich ein Männchen und ein Weibchen behalten habe (siehe meine Tiere in der Fotogalerie). Die anderen beiden Tiere hatte ich an einen Channa-Kollegen aus Halle verkauft und diese Tiere haben tatsächlich den Weg zurück "in unsere Reihen", nämlich zu Maik gefunden. Jedenfalls hat davon leider nur ein Fisch überlebt und diesen hatte ich mir im November von Maik abgeholt - ein hübsches Männchen - und ihn separat bei etwa 23°C gehalten.
      Weil nun mein angestammtes Paar in gut 1,5 Jahren nie irgendwelche Avancen gezeigt hat, sich fortzupflanzen und mein angestammtes Männchen futtertechnisch ein wahnsinnig mäkeliges und dazu noch sehr scheues Tier ist (das Weibchen ist das genaue Gegenteil davon), habe ich mich dazu entschlossen, das deutlich mutigere und futterwilligere Tier von Maik mit meinem Weibchen zu vergesellschaften; sprich also Männer-Tausch.

      Jetzt am Samstag habe ich eine Großreinigungsaktion im Afrika-Becken gemacht und konnte mein angestammtes Männchen recht schnell mitsamt seiner Stamm-Höhle aus dem Becken holen. Ich habe ca. 1,0 kg Pflanzen entfernt, ein wenig umstrukturiert, mit kaltem Frischwasser auf insgesamt gerade mal 20°C aufgefüllt, eine handvoll Erlenzapfen im Netz mit reingehängt und das neue Männchen dazugesetzt (das angestammte Männchen ist jetzt im separaten 150 Liter AQ im Keller bei ca. 23°C). Es gab natürlich am ersten Tag keinerlei Sichtkontakt zu den Tieren, aber schon am zweiten Tag standen beide neuen Partner einträchtig nebeneinander. Ich habe dann wieder die Heizung in Betrieb genommen und bin jetzt nach 3 Tagen bei guten 27°C angelangt. Gestern Abend lagen beide im oberen Geäst geradezu aufeinander - also erstmal schön!
      Ich werde noch etwa 28/29°C anpeilen und dann mal schauen, was passiert. Streit gab es bis dato wohl noch nicht. So etwas sieht man den Tieren auch recht schnell an. Gefressen haben sie allerdings auch noch nichts - vermutlich müssen sie sich erst an die Situation gewöhnen.


      So sah das Becken direkt nach der Reinigung aus, frisch und sauber:



      So sieht es jetzt nach einigen Tagen Wieder-Einlaufzeit aus (es kommt nicht ganz so 100%ig rüber, aber die bernsteinfarbene Trübung hat deutlich zugenommen):




      Wie sagt der Brite?: Knocking on wood!!! ;)
      Beste Grüße
      Karsten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Issy ()

    • Hallo Karsten,

      einmal alles auf frisch zurück! Nee, sieht toll aus. Die Beckeneinrichtung macht gut was her und ich könnte mir darin auch ein paar ander Fische oder Schwärme vorstellen...

      Sagt mal, habt ihr bei den Hohen Temps nicht gar zuviel Verdunstung? Kann mir nicht vorstellen, dass ihr dauerhaft <25°C in der Wohnung habt.

      VG
      Mirko
    • Hi Forum,
      Ja Mirko, ein Schwarm würde da auch gut passen, ist aber nicht Ziel meiner Bemühungen ;) . Es ist wirklich so, das AQ ist grad ne teure Heizung - eigentlich macht so ein Versuch erst im Hochsommer Sinn. Aber die beiden Fische sind grad quasi „siamesische Zwillinge“ und das will ich mal ausnutzen.

      Tarik, das übrige Männchen ist natürlich tendenziell zuviel und muss demnächst weichen (zwei Männchen der Art in einem AQ geht einfach nicht). Warum fragst du?

      Ingo, das schätze ich auch - ich tue was ich kann (unser Leitungswasser hier hat grad mal 1,5-2,0 grad dH, also fehlt‘s ja „nur“ am pH und daher die vielen Wurzeln und Erlenzapfen. Hast du noch einen anderen Tipp, Torfkanone mal ausgenomnen?

      Grüße
      Beste Grüße
      Karsten